Wandersteine: Bedeutung und Anleitung

Ich muss gestehen, ich stöbere schon einige Stunden am Tag auf den sozialen Netzwerken herum. Sei es bei Facebook, Instagram oder Pinterest. Immer wieder auf der Suche nach neuen Inspirationen für neue, kleine Abenteuer.

Doch seit Anfang des Jahres tauchten immer mehr bemalte Steine in meiner Timeline auf. Von Woche zu Woche wurde es immer mehr. Und eines Tages sah ich nichts anderes mehr, als regelrechte Kunstwerke auf handgroße Steinen bemalt. Das scheinte mir wohl ein neuer Internettrend zu sein, den ich mir genauer angeschaut habe.

Facebookgruppen für bemalte Steine?


Fündig wurde ich zuerst bei Facebook. Dort gibt es verschiedene Gruppen, wo sich alles rund um diese bemalten Steine dreht. Man könnte schon sagen, jeweils eine Gruppe für einem bestimmten Regionbereich. So natürlich auch hier in Franken, wo ich wohne. 

Auch wenn ich selbst bis dahin keinen einzigen bemalten Stein gefunden habe, bzw. auch einen ausgelegt habe, bin ich der Gruppe FrankenStones beigetreten. Und was ich dort gesehen habe, hat mich wortwörtlich einfach umgehauen. 

Natürlich redet man dort nur über Steine. Aber so erfuhr ich, dass die Mitglieder diese Steine selber bemalen. Und so meinen großen Respekt an euch alle: Dass ihr die Geduld habt, auf manch so kleinen und unförmigen Steinen regelrechte Kunstwerke zu erschaffen – ich ziehe meinen Hut vor euch. Ich selbst gebe meistens schon nach einer 30 minütiger Zeichnung auf, wenn es nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle. Und dann der Gedanke, recht klein und fein, auf einem unförmigen, kleinen Stein zu malen – das ist bis jetzt nicht wirklich meine Welt.

Welche Bedeutung haben diese Steine?


Doch was sind das nun für Steine? Wieso bemalt man sie, und behält man sie nicht? Wieso findet man auch keinen “Künstler” auf den Steinen, so dass man weiß, wer ihn so schön gestaltet hat? Fragen, die ich mir selbst viel gefragt habe. 

So gingen meine Recherche weiter. Und irgendwann bin ich per Zufall auf dem Begriff “Wandersteine” gestoßen. Ich, als großer Outdoor- und Naturliebhaber, der gerne die freie Zeit in der Natur verbringt, fand nun eine richtige Leidenschaft zu diesen Steinen. Immer wieder schaute ich auf meinen Wanderungen nach, ob hier oder dort am Wegesrand ein kleiner, bemalter Stein liegt.

Denn diese Steine habe natürlich auch eine “Mission”. Sie sollen den Finder für diesen kleinen Augenblick glücklich machen. Sich somit auch an den kleinen Dingen im Leben erfreuen. Und die Idee, dass es Steine sind, ist bei weiteren Nachdenken richtig genial. 

Wie oft heißt es nämlich: “Man muss auf seinem Weg auch über Steine laufen.” “Das Steine im Weg liegen, die es einem erschweren, weiter voran zu kommen.” Doch was ist, wenn diese Steine nicht grau in grau sind, sondern ein kleiner Sonnenschein ist. Ein bemalter Stein, auf einem holprigen Weg zu seinem Traum – kann einem auch erkennen lassen, dass nicht nur die großen Dinge im Leben zählen. 

Einen “Wanderstein” gefunden – was nun?


Natürlich kann man nach so einem Fund diesen Stein an Ort und Stelle liegen lassen. Mit dem Gedanken, dass hier noch jemand anderes vorbeikommt und sich ebenfalls sehr darüber freut. Aber man kann sie auch mitnehmen. Aber vorsichtig: Ein Behalten der Steine ist strengsten Untersagt! Denn nicht aus einem bestimmten Grund heißen sie “Wandersteine”. Sie wollen selbst von Ort zu Ort reisen, um dort anderen, fremden Menschen zum Lächeln bringen. 

Mittlerweile kann man diese Steine auch in den jeweiligen Facebook-Gruppen, sowie auch bei Instagram mit passenden Hashtags posten. Aber nicht nur die Steine, die man findet, sondern auch die, die man selbst gestaltet hat. Unter dem Hashtag #gestaltet und #gefunden findet man so einige dieser bemalten Steine. Natürlich gibt es dabei auch verschiedene Hashtags der einzelnen Regionen bei Instagram. Wie zum Beispiel hier in Franken der Hashtag #FrankenStones. So findest du dort schon über 1000 Fotos dieser bemalten Steine.

Mein persönliches, kleines Fazit


Die Idee, Steine zu bemalen, diese auszulegen, damit sich jemand anderes darüber freuen kann, finde ich einfach nur klasse. Wie ich bereits schon erwähnt habe, zeigt es einem, dass man sich auch an den kleinen Dingen im Leben erfreuen kann. 

Egal, ob man künstlerisch talentiert ist oder nicht. Ob du nun schon etwas älter bist, noch recht jung, oder eine Familie mit kleinen Kindern hast – jeder erfreut sich, so einen kleinen, bemalten Stein zu finden. Oder sogar selbst zu gestalten. Vielleicht bei Regentage, wo man nicht wirklich raus in die Natur kann. Um vielleicht an einem sonnigen Tag diesen Stein auszulegen. 

Ich selbst lasse das Gestalten der Steinen lieber den Anderen. Ich erfreue mich lieber, wenn ich hier und dort einen Stein finden kann. Und versuche dann eher, mit meiner Leidenschaft der Hobbyfotografie, diesen Stein an seinem ausgelegten Ort ins richtige Licht zu rücken. 


Doch so erzähle mir: Hast du bereits von diesen “Wandersteinen” gehört, oder sogar auch einen gefunden?
Ist das vielleicht ein Hobby, welches du ausüben würdest? 

So bleibe gesund und immer stets neugierig für dein eigenes, kleines Abenteuer. Und…
Behalte deine Augen offen, für den einen oder anderen “Wanderstein”, den du begegnest. 

Dein Weltenspatz Shelly

Sonnenaufgang in den Weinbergen – Erzählung eines kleinen Abenteuers

Vielleicht kennst du auch dieses Phänomen: Die ganze Woche lang klingelt der Wecker recht früh. In der Woche kommt man kaum aus dem Bett und man denkt sich: „Wieso kann ich nicht einfach weiter schlafen!“ Doch am Wochenende, wo man rein theoretisch ausschlafen kann, ist man von sich aus schon früh wach. Und meistens zu einer Zeit, wo der Wecker geht. 

Genau unter diesem kleinen „Problem“ leide ich meistens am Samstag. Unter der Woche geht mein Wecker täglich um 5 Uhr morgens. Meistens schaffe ich es gleich voller Tatendrang aus dem Bett zu springen. Aber es gibt auch viele Tage, wo ich erneut die Schlummerfunktion meines Handys benutze. Und dann nicht nur einmal. Meistens vergeht dann eine halbe Stunde, bis ich wirklich mal die Füße unter der Decke hervor nehme und sie auf dem kalten Boden abstelle. 

Doch dann kommt das Wochenende. Meistens nehme ich mir am Freitagabend sogar noch vor, länger aufzubleiben. Um eventuell noch eine Radtour oder Wanderung zu unternehmen. Vielleicht sogar in Kombination mit einem tollen Geocache, oder einem tollen Fotoshooting des Sonnenunterganges. Doch ja, auch der Freitagabend möchte nicht von meinen Gewohnheiten abweichen, so dass ich dann doch verhältnismäßig „früh“ ins Bett gehe. 

Der Sonnenaufgang am August-Wochenende 2020


So kommt es dann auch, dass ich am Wochenende sehr früh, und vor allem von alleine ohne Wecker wach werden. Meistens begebe ich mich dann ins Wohnzimmer, wo ich mit einem Kaffee noch etwas in meiner aktuellen Lektüre lese, oder im Internet nach neuen Abenteuerideen suche. Doch an diesem Morgen, Anfang August 2020, wollte ich etwas anderes. 

Irgendwie hatte ich es satt, planlos in den Tag zu starten. So kam mir eine Podcast-Folge von Christo Förster in den Kopf. Dort erzählte er von den Sonnenaufgängen und das damit verbundene „Erwachen der Natur„. Er berichtete auch von einem weiteren Mitglied seiner Community, dass dieser sich einfach anzog, einen Zettel mit der Botschaft „Bin draußen um den Sonnenaufgang zu genießen“ für seine Frau schrieb, und einfach los ging. 

Ein kleines Abenteuer, welches mir schon lange im Kopf herum geisterte. Aber nie den Mut gefunden habe, es auch auszuführen. Mittlerweile frage ich mich: Wieso eigentlich? Denn ganz ehrlich: So schlimm war es im nachhinein gar nicht gewesen. 

So schaute ich schnell mal nach, wann hier in Markt Einersheim (Unterfranken/Bayern) die Sonne aufging, und merkte schnell: so viel Zeit bleibt mir gar nicht mehr. Laut dem Internet sollte sie schon um 6 Uhr am Himmel erscheinen – und es war schon 5.30 Uhr. Also schnell in ein paar Klamotten, die hier noch rumlagen, die Haare provisorisch zu einem Dutt gebunden und ab in die Schuhe. 

Natürlich hätte ich den Sonnenaufgang auch hier in meinem kleinen Dorf bestaunen können. Doch ich hatte eine andere Idee im Kopf. Um unsere kleine Gemeinde herum befinden sich neben den üblichen Ackerfeldern und Wiesen, auch eine Reihen von Weinbergen. Und mitten in diesen Weinbergen, auf einer kleinen Erhöhung, steht das Wengertshäusla von Markt Einersheim. 

Mittlerweile wurde dort vor ein paar Jahren auch eine richtige kleine Aussichtsplattform gebaut, so dass man einen tollen Blick in die Weite hat. Diesen Anblick, den wollte ich gerne mit einem traumhaften und wolkenfreien Sonnenaufgang genießen. 

Und so kam es, dass ich regelrecht laufend zu dieser Aussichtsplattform gerannt bin. Dabei muss ich gestehen, es war körperlich eine reine Qual gewesen. Gerade erst wach geworden, noch vor dem ersten Kaffee einen Sprint hinzulegen… Mein Körper fand diese Idee nicht so gut, so dass ich fast keuchend am gewünschten Ort ankam. 

Doch ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Es dauerte zwar etwas länger mit dem Sonnenaufgang, als es im Internet stand. Aber die Stille um einem herum, zu sehen, wie die Natur und der Mensch sich noch in Ruhe befindet, war faszinierend. Erst als die ersten Sonnenstrahlen hinter dem Berg hervor kamen, fing auch langsam an, die Natur zu erwachen. 

Ein kleines Rascheln in den Büschen, das leise, langsame Gezwitscher einiger Vögel, bis hin zum morgendlichen Gruß des Dorfhahnes. Je weiter die Sonne stieg, um so lauter wurde es um einem herum. Irgendwann verstummte der Hahn, und wie aufs Kommando fing das Summen der ersten Fliegen und Bienen an. 

Ein Augenblick, den ich leider nicht mit der Fotografie festhalten konnte. Ein Augenblick, den ich so leider nicht mit dir teilen kann. Dafür ein einzigartiges Erlebnis für mich. Und sobald ich meine Fotos von diesem traumhaften Sonnenaufgang anschaue, höre ich innerlich wieder alles. Erst die Stille, bis hin zum regelrechten Trubel in der Natur. 

Nach 1 ½ Stunden kam das Knurren meines Magens dazu. So machte ich mich dem Heimweg auf, um ein leckeres Frühstück zu genießen. Dieses mal aber eher gemütlich, um noch die letzten Eindrücke des Morgens wahrzunehmen. Erst mit einem Kaffee in der Hand erzählte ich meinem Freund von diesem kleinen Abenteuer. Welcher dann unglaubwürdig den Kopf schüttelte und meinte: Ich sei verrückt. 

Und ja, genau diese Aussage bestätigt es für mich: Es war ein kleines, persönliches Abenteuer gewesen, welches ich so schnell nicht vergessen werde. Ein Abenteuer, welches ich gerne wiederholen werde. Denn durch diesen Morgen fand ich eine weitere Leidenschaft, der ich gerne weiterhin nachgehen würde: Die Fotografie des Sonnenaufgangs. 

Glaubenssätze: Lebe deinen Traum

Heute ist es soweit. Denn genau am 4. August 1986, um 9:30 Uhr, erblickte ich das Tageslicht. Somit beginnt ein neues Lebensjahr für mich.

Ein Jahr, was voller Abenteuer und Herausforderungen steckt.
Aber auch ein weiteres Jahr, um an meinem großen Traum näher zu kommen. 

Doch was ist nun mein großer Traum?


Vielleicht hast du schon eine Vorahnung, was es sein könnte. Denn für einen bestimmten Grund schreibe ich auch an diesem “Blog”.
Mein großer Traum ist es, mehr draußen in der Natur zu sein. Mehr kleinere, aber auch gerne größere Abenteuer zu erleben.
Und wer weiß, diesen Traum eines Tages auch als “Beruf” auszuleben. 

Ich weiß, das sind sehr hohe Ziele. Träume, die man nicht gleich sofort erreichen kann. Aber wie heißt es so schön: Träume sind keine Sprintläufe, sondern Marathons. Schritt für Schritt, Jahr für Jahr, geht man auf diesem Marathon seinen großen Traum näher. 

5 kleine Glaubenssätze


Doch um den Mut nicht zu verlieren, weil nun alles etwas länger dauert, gibt es 5 kleine Glaubenssätze von mir. Genau diese 5 Glaubenssätze stehen auch auf der ersten Seiten meines Erinnerungsbuches. So sehe ich sie regelmäßig, wenn ich ein weiteres Erlebnis für mich notiere. 

Doch nun genug auf die Folter gespannt, hier kommen die 5 kleinen Glaubenssätze, die mich auf meiner täglichen Reise begleiten: 

Lebe deinen Traum

1) Wenn wir niemals Risiken eingehen, werden wir auch auch niemals das Leben führen, welches wir führen wollen!

2) Ausdauer ist einer der Schlüssel zum Erfolg!

3) Wenn man erfolgreich sein möchte, muss man auch Dinge tun, die Andere nicht cool finden!

4) Man muss mit Rückschlägen rechnen. Denn erst mit den Rückschlägen kommt man seinem Ziel näher. 

5) Frage dich täglich: “Was hast du heute heute dafür getan?

Mein kleines Fazit


Ich selbst lebe nach diesen Glaubenssätze noch nicht allzu lange. Denn ja, ich war jemand, der seine Träume als einen Sprintlauf angesehen hat, und somit schnell die Hoffnung und den Mut verloren hat. Doch die Frage, “Was hast du heute dafür getan?”, hat mir besonders gut getan.
An Tagen, wo ich total deprimiert auf dem Sofa saß, half es mir, sich aufzuraffen und raus zu gehen. 

Im Laufe der Zeit werde ich dir berichten, inwieweit dieser kleine Leitfaden mir geholfen hat. Ob ich nun meinem Ziel näher gekommen bin, oder vielleicht mich doch etwas mehr entfernt habe. Aber all das werden wir erst in den nächsten Wochen, vielleicht sogar eher Monaten sehen. 

Ich hoffe, dass ich dir vielleicht auch etwas mehr Mut geben konnte, deine Träume zu verfolgen. Sie nicht nur als einen Traum anzusehen, sondern als eine Chance. Denn eines muss dir bewusst sein: Du hast nur dieses eine Leben, so nutze jede Chance, um glücklich zu sein. 

Egal, um welchen Traum es sich dabei handelt, ich drücke dir fest die Daumen. Und falls du mal nicht weiter weißt, kannst du dich auch gerne bei mir melden. Aber ich glaube fest an dich und du wirst es schaffen! Denn den ersten Schritt hast du bereits getan und diesen kleinen Bericht darüber gelesen. 

Somit wünsche ich dir alles Gute dafür. Bleibe gesund und immer stets neugierig für ein weiteres, kleines Abenteuer. 

Dein kleiner Weltenspatz Shelly