Sonnenuntergang bei den Windrädern – Erzählung eines kleinen Abenteuers

Das sehr gute Feedback für das Foto von dem “Sonnenuntergang bei den Windrädern” auf Instagram und Facebook hat mich ermutigt, dir mehr davon zu zeigen. Denn ja, ich hatte richtig viel Spaß an diesem Abend und das eine und andere gute Foto ist dabei auch entstanden. Und diese möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten. 

Ausgesucht für den Spot habe ich mir einen kleinen Feldweg, der direkt an der B8 liegt. Täglich fahre ich hier täglich vorbei und betrachte immer mit einem Lächeln die Windräder. So kam mir eines Tages der Gedanke, einfach mal einen Sonnenuntergang dort zu erleben. 

Warum gerade bei den Windrädern?


Meine Liebe zu den Windrädern habe ich schon etwas länger. Vielleicht liegt es daran, dass mein Vater bei einem großen Energiekonzern arbeitet und gerade hier in Bayern die Windkraftenergie abrechnet. So habe ich selbst das Gefühl, etwas näher bei meinem Vater zu sein, auch wenn uns fast 700 Kilometer trennen. 

Und einen Sonnenuntergang, mit einem geliebten Menschen zu verbringen, ist doch immer etwas schönes. Auch wenn es nur in Gedanken ist, und die Fotos per WhatsApp hin und her geschickt wurden. Trotz allem fühlte ich mich sehr mit meinem Vater verbunden und genoss regelrecht die abendliche Stimmung. 

Das Warten zum Sonnenuntergang


So stellte ich mein Auto direkt am Pendlerparkplatz für die A7, bei Kitzingen, ab und ging einen Feldweg entlang. Lange musste ich aber nicht gehen, um für mich persönlich den perfekten Platz zu finden. Nach ein paar Metern stand ich fast direkt vor einem Windrad.

Für mich war es der erste Abend an diesem Ort gewesen, so dass ich keine Ahnung hatte, wo nun genau die Sonne unterging. So wählte ich mir mehrere Plätze am Feldweg aus, und wechselte immer wieder hin und her, bis ich dachte: Genau hier ist es perfekt!  

Doch bis es nun soweit war, dass die Sonne am Horizont verschwindet, dauerte es noch ein paar Stunden. Denn am frühen Morgen packte ich gleich die ganze Fotoausrüstung in mein Auto, so dass ich nach Feierabend gleich dieses Abenteuer starten konnte. Doch von meinem Feierabend aus bis zum Sonnenuntergang waren es noch fast 2 Stunden gewesen. Und diese können recht lang sein.

Mein ursprünglicher Plan war gewesen, dass ich dort noch etwas wandere, um so den perfekten Platz für die Aufnahmen zu finden. Doch den hatte ich ja schon bereits. So steckte ich mir meine Kopfhörer in die Ohren und habe etwas Musik gehört. Was dann doch etwas ausgeartet ist. 

Denn zu dieser Zeit lief das eine oder andere gute Lied, wo ich dann regelrecht auf dem Feldweg das Tanzen anfing und einfach laut mitgesungen habe. Denn schließlich dachte ich, ich bin hier alleine und es würde niemanden stören. Wie gesagt, dachte ich zumindest.

Denn als ich mal in eine kleine Pause vom Tanzen eingelegt habe und zur Fotokamera ging, um auf dem Auslöser zu drücken, merkte ich, dass sich rechts und links weitere Leute versammelt haben. Hätte ich mir aber auch an diesem Abend gleich denken können, dass wohl der eine oder andere Hobbyfotograf die gleiche Idee gehabt hatte.

Die Fotos des Sonnenuntergangs 


Ich kann dir leider nicht sagen, welche Einstellung ich an meiner Kamera vorgenommen habe, da ich selbst noch am üben bin. Ich hatte bisher noch nie eine System- oder Spiegelreflexkamera gehabt, so dass ich richtig fasziniert von den vielen Knöpfen und den damit verbunden Einstellungen war. 

Für mein nächstes Fotoshooting werde ich es einfach mal notieren und es zu den einzelnen Fotos dazu schreiben. Denn wer weiß, vielleicht bist du auch ein kleiner Hobbyfotograf und kennst dich damit recht gut aus und kannst mir wohl den einen oder anderen Ratschlag noch geben. 

Bis in die Dunkelheit stand ich nun an diesem Feldweg und machte in fast Minutentakt immer wieder Aufnahmen. Danach wurde es doch noch recht frisch, so dass ich meine Sachen zusammen packte, nach Hause fuhr und mich erstmal unter die heiße Dusche stellte. 

Aber genug auf die Folter gespannt: Jetzt zeige ich dir meine persönlichen, besten Fotos von diesem Abend. Und eines steht fest: Es war nicht das letzte Mal gewesen, wo ich dort bei den Windrädern stand. Es hat richtig viel Spaß gemacht.




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