Geocaching-Jahreswechsel-Souvenir 2020/21 | Sowie geplante Souvenirs für dieses Jahr

Mittlerweile ist das Jahr 2021 schon ein paar Tage alt. Und ich muss gestehen: Bisher hatte ich einen recht guten Start ins neue Jahr gehabt. Einige schöne Abenteuertouren, den einen und anderen Geocache, sowie der Start einer virtuellen Wander-Challenge (*hier* findest du den Beitrag zum virtuellen Jakobsweg) liegen bereits hinter mir. 

Und natürlich sind noch einige Abenteuer für die nächsten Monate geplant. Wie zum Beispiel eine Wattwanderung, einer Radtour am Main-Donau-Kanal, und und und… (Mehr dazu erfährst du demnächst in meiner „Bucket List 2021“). Aber auch im Bereich Geocaching, und der damit „verbundene Jagd nach Souvenirs“, sollen in diesem Jahr nicht zu kurz kommen. 

So muss ich vorweg erstmal gestehen, dass ich bisher die Souvenirs meistens ignoriert habe. Ein virtuelles Symbol in meinem Geocaching-Profil, das war bisher für mich eher unattraktiv gewesen. Doch im Jahr 2021 soll nun alles anders werden! Schließlich laufe ich auch den Jakobsweg ab. 😉

So kam mir ein Gedanke: „Wenn wir eh durch den Corona-Virus etwas eingeschränkt sind, und viele Veranstaltungen es mittlerweile schon virtuell gibt, wieso fange ich nicht auch an, in diesem Jahr alle Souvenire beim Geocaching zu sammeln, die es geben wird?!“

Denn so ein „Anliegen“ ist auch ein Grund mehr, raus in die Natur zu gehen und ein kleines Abenteuer zu erleben. Und genau das möchte ich in diesem Jahr verstärkt tun. 

Ende 2020: Tschüss 2020


Passend dazu habe ich noch am letzten Tag im Jahr 2020 für diese Aktion angefangen. Denn wie in jedem Jahr gab es wieder ein Souvenir für das Ende eines Jahres, sowie ein Souvenir für den Start eines neuen Jahres. Und da ich nun diesen Beitrag geschrieben habe, ist dir bestimmt auch schon bewusst, dass ich wohl beide Souvenirs erhalten habe. 😉

Und so fiel dann direkt am Silvestertag 2020 der Startschuss meiner persönlichen Geocaching-Souvenir-Challenge. Weit weg musste ich aber nicht fahren, um einen Geocache zu finden und zu loggen. Denn direkt vor meiner Haustür liegen noch ein paar versteckte Dosen, die darauf warten, von mir gefunden zu werden.

In meiner kleiner Gemeinde “Markt Einersheim”, im Landkreis Kitzingen, befindet sich in unmittelbarer Nähe eine recht kleine Burgruine. Einen Ort, den ich schon vor dem Geocache zu lieben gelernt habe. Ein Ort, der für mich an stressigen Tagen ein Rückzugsort ist, um in der Natur die Stille und damit verbundene Ruhe zu finden. Und genau dort hat sich seit 2019 ein kleiner Mystery-Cache versteckt, den ich zusammen mit einer tollen Wanderung finden konnte. (Mehr dazu erfährst du demnächst in einem separaten Bericht über den Geocache.)

Für mich war es im Allgemeinen das erste Mal gewesen, dass ich einen Mystery gelöst, und auch gefunden habe. Dementsprechend war ich überaus glücklich gewesen, dass es so gut geklappt hat. Natürlich hatte ich noch ein paar Ausweichcaches gehabt, hätte ich den besagten Myserty-Cache nicht gefunden. 

Januar 2021: Hallo 2021


Nun muss ich aber gestehen, dass ich leider nicht direkt am 1. Januar unterwegs war, um den ersten Cache für das Jahr 2021 zu suchen. Auch nicht die Tage, die danach folgten. Ich war wirklich erst am letzten Tag losgezogen, wo man dieses Souvenir bekommen konnte. Somit war es wirklich wohl kein guter Start für das Jahr 2021 und meiner persönlichen Challenge gewesen. 😔

Und dabei war dieser Cache noch nicht einmal geplant gewesen, sondern ein regelrechter Zufallsfund gewesen. Über Nacht hatte es hier in Franken geschneit und ich sehnte mich schon lange nach einer richtig schönen Wanderung durch einem winterlichen Wald. 

So zog ich mich recht warm an und fuhr in ein Waldgebiet bei Schlüsselfeld. Ohne ein wirkliches Ziel vor den Augen zu haben, schlenderte ich durch den Schnee. Erfreute mich an die weiße Pracht, die die Natur noch einmal besonders zum Vorschein brachte. Konturen kamen hervor, die vielleicht im grünen Sommer verborgen blieben. 

Erst auf den Rückweg zum Auto schaute ich mal in die Geocaching-App nach, ob sich hier gleich ein Cache versteckt hat. Und erst da kam es mir in den Sinn: “Heute ist der letzte Tag für dieses Souvenir. Ich muss ihn unbedingt noch suchen und auch loggen.”

Und ja, ich hatte relativ viel Glück gehabt. Denn genau in diesem Waldgebiet befindet sich eine Tradi-Runde, wo ich gleich mal den ersten Cachen davon geloggt habe. Die Runde an sich lass ich mir noch übrig. Vielleicht, um an einem weiteren, winterlichen Tag, diese in Ruhe zu erkunden.

Welche Souvenirs sind bereits geplant? 


Vielleicht war es Zufall, oder doch eher Schicksal… Vor ein paar Tagen hat der offizielle Geocaching-Blog die Termine der bereits feststehenden Souvenirs veröffentlicht. Und ja, bis zu dieser Zeit hatte ich mal wieder nicht an meiner kleinen, persönlichen Challenge gedacht. 

Ich war eher mit dem Gedanken “ich werde ja schon informiert” an die Sache ran gegangen. Aber wieso kann man nicht schon im voraus etwas planen? Damit ich vielleicht wirklich jedes Souvenir in diesem Jahr bekommen kann?

So möchte ich sie dir natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht hast du bereits auch einen kleinen Kalender neben dir liegen, und planst schon das eine oder andere Abenteuer? Und was wäre da nicht schöner, noch zusätzlich ein kleines Souvenir zu erhalten? 😉

Natürlich kannst du alles auch noch einmal auf dem offiziellen Geocaching-Blog nachlesen. Ich selbst schaue dort ebenfalls regelmäßig vorbei, um zu sehen, was es alles Neues und Interessantes rund ums Geocaching gibt. 

Aber genug auf die Folter gespannt, auf diese Souvenirs kannst du dich freuen:

Cache In Trash Out ®️ Frühling 🔸 1. März bis 31. Mai 2021
Blue Switch Day („Tag des blauen Schalters“) 🔸30. April bis 2. Mai 2021
Internationaler Geocachingtag 🔸21. August 2021
Cache In Trash Out ®️ Herbst 🔸1. September bis 30. November 2021
Tschüss 2021 🔸31. Dezember 2021

Eine kleine Anmerkung noch von mir: Da es bereits im letzten Jahr aufgrund der Pandemie kaum CITO-Events gab, rechne ich persönlich mit dem Frühling “Cash In Trash Out ®️” nicht wirklich. Ich selbst werde, falls es wirklich keine Events gibt, alleine in den Wald gehen und diesen reinigen. Was ich meistens eh bei meinen kleinen Abenteuern schon mache. Eine Mülltüte ist immer im Wanderrucksack mit dabei.

Aber so verrate mir doch mal: Sammelst du auch die Geocaching-Souvenirs? 

“Entfliehe dem Alltag und erlebe dein eigenes kleines Abenteuer” 
dein kleiner Weltenspatz Shelly 

Ein Geocache mit Geschichte: “Alte Universität Würzburg”

Geocaching ist nicht nur ein Hobby, wo man im Wald eine versteckte Dose suchen muss. Geocaching kann noch viel mehr sein. Wie zum Beispiel als eine Art Geschichtenerzähler oder Fremdenführer. So wie beim Geocache “Alte Universität Würzburg”, welcher dir die damalige Würzburger Geschichte in Hinblick auf ihre erste Universität und der Neubaukirche etwas näher bringt. 

Die Geschicht der “alten Universität Würzburg”


Bereits im Jahr 1402 gab es die erste Universität in Würzburg. Leider wurde aufgrund mangelhafter, finanzieller Ausstattung diese wieder eingestellt. Ob dabei auch der Mord des Rektors im Jahr 1413 mit eine Rolle spielte, ist bisher noch etwas schleierhaft. Aber mysteriös klingt das ja schon etwas.

Am 2. Januar 1582 bekam Würzburg die 2. Chance, eine Universität zu besitzen. Der Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn setzte sich dafür sehr ein. Und es war ein reiner Erfolg, der noch bis zur Mitte des 19. Jahrhundert standhielt. Man geht davon aus, dass der mächtige, vierstöckige, annähernd quadratischer Innenhof nicht nur die Hörsäle der Studenten beinhaltete, sondern auch allgemeine Quartiere für die Studierenden, Professoren, Doktoren, sowie der Verwaltung. 

Der Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn schuf somit eine strikte, katholische Hochschule, wo Professoren und Doktoranden sich bis zur Säkularisierung auf das tridentinische Glaubensbekenntnis verpflichten mussten. Und somit wurde es einer der ersten speziell als Universität errichteten Bauten im Deutschen Reich, der zugleich auch von europäischen Rang war. 

Gebaut wurde sie jedoch nicht am ersten Standort der vorherigen Universität. Der Platz war dort etwas zu klein gewesen. So wurde dieses Gebäude, inklusiver der Neubaukirche zwischen der Domschulstraße und Neubaustraße gebaut. 

Die Neubaukirche war zur damaligen Zeit die Universitätskirche gewesen. Der Kirchturm beträgt eine Höhe von 82 Metern, und ist somit der höchste Kirchturm von Würzburg. Sie ist auch als der schönster, barocke Kirchturm in Süddeutschland verzeichnet. Also schon allein deswegen ist dieser Ort eine Empfehlung von mir. 

Die Neubaukirche diente aber auch teilweise als eine Art Sternwarte. Wo ich die Idee, eine Kirche als Sternwarte sehr verlockend finde, und sie gerne in der damaliger Zeit besucht hätte. In einem “Gotteshaus” der Astrophysik nachzugehen – 2 Gegensätze, die heute nicht mehr vorstellbar sind. 

Leider wurde die Universität mit der Neubaukirche im 2. Weltkrieg, genauer gesagt beim großen Bombenangriff am 16. März 1945 komplett zerstört. Doch Dank alter Fotoaufnahmen konnte man sie Stück für Stück wieder aufbauen. 

Mittlerweile hat sich die Universität auf die ganze Stadt Würzburg verteilt. So findet man hier nur noch die “Juristische Fakultät”. Außerdem finden in der Neubaukirche keine Gottesdienste mehr statt, sondern wird heute als Aula genutzt, wo Veranstaltungen und Tagungen stattfinden. 

Dieses recht große Gebäude, in Zusammenhang mit der Neubaukirche, ist ein herausragendes Denkmal der Renaissance. Und falls du mal Würzburg einen kleinen Besuch erstattest, ob nun als Tagestour oder sogar als Geocacher, kann ich dir nur empfehlen, diesen Ort aufzusuchen und “die Macht” hinter dieser Geschichte zu spüren. 

Zum Geocache GC8G7G9 – Alte Universität Würzburg


Hinweis: Du findest diesen Geocache auf meinem Lesezeichenzerzeichnis *sehenswerte Geocaches*.

Viel möchte ich dir da nicht verraten, wo genau er sich befindet. Ich denke, mit ein bisschen Geduld als Neuling, oder mit dem sofortigen Blick des Profis, kann dieser Cache sicher und leicht geborgen werden. 

In der näheren Umgebung findest du auch eine Infotafel zu diesem Gebäude, wo ich unteranderem auch die entsprechenden Informationen heraus genommen habe. Doch was mir fehlt, was du dort aber entdecken kannst, sind Fotos von der damaligen Zeit und den Innenräumen. Also werfe auf jeden Fall mal einen Blick darauf. 

Und wenn du den Cache geborgen hast, kannst du ruhig durch das Tor zum Innenhof gehen. Dir den mächtigen Innenhof an schauen, dir vorstellen, wie früher wohl das Leben hier war. Und vielleicht auch zum kleinen Brunnen gehen, der an die alte Baugeschichte erinnern soll. 

Egal für was du dich entscheidest, ob nun nur den kleinen Cache zu finden, oder doch in die Geschichte abzutauchen – wünsche ich dir einen tollen Aufenthalt an einem ganz besonderen Ort von Würzburg. 

Bleibe gesund und immer stets neugierig für dein persönliches, kleines Abenteuer. 

Dein Weltenspatz Shelly 

Geocaching rund um… Marktsteft

Über Pfingsten war ich mal wieder auf Geocaching-Tour unterwegs gewesen. Denn dank der Corona-Zeit, wo man nun nicht all so weit weg fahren kann, kam der eine oder andere Cacher auf die Idee, mal selbst ein paar neue Dosen bei sich in der Gegend auszulegen.

Und ganz ehrlich, selbst wenn man bei diesem “Spiel” nur als “Sucher und Finder” unterwegs ist, der keine eigene Caches ausgelegt hat (also mit anderen Worten: Ich rede gerade von mir selbst), ist es auch immer wieder toll, nicht all so weit weg von seinem Wohnort fahren zu müssen. Denn schließlich möchte man ja auch unter anderem der Natur nicht noch mehr schaden, als wir es wohl im Allgemeinen eh schon tun. 

Aber der Klimawandel und alles, was dazu gehört – dieses lassen wir nun außen vor. Denn heute möchte ich dir gleich von einer ganzen Reihe von Caches berichten, die es in einer kleinen unterfränkischen Gemeinde direkt am Main versteckt liegen.

INHALTSVERZEICHNIS
Wo und um welche Art von Caches geht es in diesem Bericht?
Die kleine Gemeinde Marktsteft und der ERSTE Fund
Geocaching meets Fishing
Die weiteren Funde
Das Ende der “Runde” und mein Fazit

Wo und um welche Art von Caches geht es in diesem Bericht?


Und wo befinden sich nun die Caches ganz genau? Natürlich mal wieder im Kitzinger Landkreis, genauer gesagt in Marktsteft. Und falls du mich nun schon etwas länger kennst, wird dir vielleicht auffallen, dass ich hier bereits schon einmal unterwegs war. 

Anfang des Jahres wollte ich dort nämlich gerne den Panoramaweg erwandern, was jedoch wegen starken Unwetter wortwörtlich ins Wasser fiel. Doch an einem kleinen Cache, direkt an einem alten Wasserwerk, bin ich dran vorbei gelaufen. (Du kennst den Bericht noch nicht und bist neugierig geworden? So schau doch gleich mal *hier* vorbei.)

Doch wie eben bereits erwähnt, gibt es in Marktsteft nun weitere Caches, die regelrecht darauf gewartet haben, von mir gesucht und gefunden zu werden. Insgesamt 7 neue Dosen lagen versteckt in der Gegend, bestehend aus 6 Tradis und einem Multicache. Allgemein könnte man sagen, dass man ruhig einen Tagesausflug nach Marktsteft einlegen kann, denn insgesamt 9 Caches liegen in und um dieser kleinen Gemeinde versteckt. 

GC8P5YV – Franken unter Spannung 1 – Masten für Zwerge
GC8QXDB – Franken unter Spannung 2 – Mittelspannungsmast
GC8RKKE – Achtung Muggel
GC8NC6J – Gestützer Baum
GC7PYME – Wasserwerk
GC8NC6N – Holzgabel
GC8BMEJ – Roter Punkt
GC8NB00 – Geocaching meets Fishing
GCG8HH – Fire-Water-Earth-Air

Alle Geocaches findest du auch auf meiner
Leseliste bei geocaching.com

Wo aber nun die Caches liegen, oder welche Antworten für den jeweiligen Multi-Cache richtig sind, verrate ich natürlich nicht. Denn ich selbst finde, dass ich dir mit diesem Beitrag nur einen kleinen Einblick in mein Hobby geben möchte. Und wer weiß: Vielleicht findest du das, was ich hier so schreibe und zeige, recht interessant, so dass du dort gerne selbst mal auf die Suche gehen möchtest. 

Aber genug um den heißen Brei geredet, fangen wir nun mal direkt an:

Die kleine Gemeinde Marktsteft und der ERSTE Fund


Wie eben bereits schon erwähnt, war ich wieder im unterfränkischen Landkreis Kitzingen unterwegs gewesen. Und ja, dieser Landkreis ist recht groß, gehört aber zu meiner Homezone von Geocaching. Mit nur ein paar Minuten Autofahrt befand ich mich auch gleich mitten in dieser kleinen Gemeinde. So führten mich die Straßen entlang an kleinen Gassen vorbei, bis hin zu einem Parkplatz direkt am Main.

Voller Tatendrang bin ich aus dem Auto gestiegen und schaute gleich auf der Geocaching-App nach, welchen Cache ich als Erstes angehen möchte. Denn eines musst du vorweg noch wissen: All die Caches, die ich an diesem Tag suchen wollte, habe ich für mich selbst auf einen kleinen Rundweg von ca. 10 Kilometer gelegt.

Doch was entdecke ich auf der Geocaching-Karte? Ein neues Tradi-Symbol, welches noch am Vortag nicht vorhanden war? Kann es sein, dass hier ein nagelneuer Cache liegt? Und vielleicht ich selbst die Erste bin, die ihn findet? Ein FTF-Fund hatte ich noch nie gehabt, und dabei betreibe ich dieses Hobby seit 5 Jahren schon. (Früher unter einem anderen Nicknamen, mehr dazu findest du unter den Beitrag “über mich”.) 

Ich glaube, das Foto sagt wohl genügend aus. Ich durfte mich tatsächlich als Erstes ins Logbuch verewigen. Und ja, die Freude darüber ist immer noch riesig groß.

Geocaching meets Fishing


Nach diesem recht tollen Fund ging es dann weiter am Main entlang. Vorbei am alten Hafen, wo es leider in diesem Jahr kein Hafenfest gibt, zu einer kleinen Aussichtsplattform direkt am Main. Die Sitzgelegenheiten laden einem richtig zum Verweilen ein. Die Sonne von oben, den Blick auf den Main – einfach nur traumhaft.

Aber für eine Pause war es noch viel zu früh. Denn hier beginnt nämlich der einzige Multicache, den ich mir für diesen Tag ausgesucht habe. “Geocaching meets Fishing” lautet der Titel, was mich doch recht neugierig gemacht hat. Mein erster Gedanke war ein Angelcache als Multi, aber als ich mir das Listing genauer durchgelesen habe, war ich doch etwas erleichtert, dass dieses nicht der Fall ist. 

Verstehe mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Angelcaches. Einmal durfte ich mit einer kleinen Gruppe aus Nürnberg zusammen los und die Caches von den Bäumen angeln. Und ja, es hat sehr viel Spaß gemacht. Vor allem, weil man so aufgefordert ist, seinen eigenen Blickwinkel zu verändern. Doch ich persönlich besitze leider keine Angeln zum Cachen, und somit vermeide ich gerne diese Art von Verstecken. 

Dieser Multicache führte mich entlang des Mains, bis hin zu einem Anglerverein. So lernte ich nicht nur die Schönheit der Natur aus der Sicht eines Anglers kennen, sondern dank Infotafeln auch einiges über den einen und anderen Fisch. Ich muss nämlich gestehen: Ich komme zwar aus dem Norden, aber so richtig mit jeder Fischsorte kenne ich mich nun nicht aus. Flunder, Karpfen, Scholle und Aal kann ich wohl auseinanderhalten, aber da hört der Spaß auch schon auf. 

Die weiteren Funde


Nachdem ich die Finalkoordinaten von “Geocaching meets Fishing” zusammen gerechnet habe, und mich auch ins Logbuch verewigt habe, ging mein Weg wieder zurück in die kleine Gemeinde. Marktsteft sieht zwar auf dem ersten Blick recht klein aus, doch wenn man von Cache zu Cache läuft, hat man doch das Gefühl einen Marathon zu laufen. 

Der Weg führte mich vorbei an bemalten Steinen, was aktuell ja auch recht beliebt ist, bis hin zu meinem alten Weg: Den Panoramaweg. Schnell ging mein Blick hoch zum Himmel, doch an diesem Tag hatte ich Glück – kein Regen in Sicht! Aber vielleicht lag es auch daran, dass ich mich nur kurz auf diesem Wanderweg befand und ihn auch nicht erwandern wollte. Wer weiß, wer weiß…

Natürlich musste ich auch auf die Aussichtsplattform des alten Wasserwerks gehen, und mir mal Sulzfeld am Main bei Sonnenschein ansehen. Denn ja, man merkt richtig die Unterschiede zwischen Winter und Sommer. Das triste Grau in Grau ist weg, und alles erstrahlt in unterschiedlichen Farben. 

So konnte ich auch nicht anders und musste mir gleich mal einen Schluck Wein genehmigen. Nein, das war natürlich ein kleiner Spaß. Sobald ich Auto fahre, trinke ich keinen Schluck Alkohol. Aber trotzdem hielt ich eine Weinflasche in den Händen, als ich den Weg weiter fort setzte. Und wie du nun bereits auf dem Foto erkennen kannst, handelt es sich hierbei tatsächlich um einen Cache. 

Da stellst sich mir die Frage: Trinkt der Owner gerne mal einen Wein? Oder ist er sogar selbst Winzer? Und könnte er mir vielleicht einen recht guten Wein empfehlen? Aber auf diese Fragen bekomme ich wohl keine Antworten. Außer natürlich, er liest selbst diesen Bericht und schreibt es mir unten in die Kommentare. 

So lagen noch einige Tradis vor mir, die mich in einem Abschnitt des Naturschutzgebietes führte. Vorbei an Kirschbäumen, die schon Früchte tragen, an einem kleinen “Tümpel”, bis hin zu vollen Getreidefelder. Immer wieder hatte ich eine tolle Weitsicht ins Maintal gehabt, was meine Wanderlaune natürlich steigerte. 

Das Ende der “Runde” und mein Fazit


Als ich schließlich jeden Cache gefunden habe, den ich mir an diesem Tag vornahm, ging ich mit einem breiten Lächeln im Gesicht zurück zum Auto. Erst dort merkte ich, dass ich ganze 4 Stunden schon unterwegs war. Aber natürlich keine reine Laufzeit. Ich blieb öfters hier und dort mal stehen, um die Natur und die Landschaft zu genießen. 

So kam es auch, dass ich einen “kleinen” Rundweg von 10 Kilometer erwandert bin. Und ich bin ehrlich: Dadurch, dass ich immer wieder einen Cache zu Suchen hatte, kamen mir diese 10 Kilometer gar nicht so lang vor. Ich selbst hatte eher ein Gefühl gehabt, als ob ich einen gemütlichen Spaziergang gemacht habe. 

Und wie ich eben schon bereits erwähnt habe, ist Marktsteft auf jeden Fall für einen Tagesausflug wert. Die kleinen Sehenswürdigkeiten dieser Gemeinde, sowie so manche schöne Stelle am Main, laden einem regelrecht ein, hier einen Tag zu verbringen. Und auch für uns Cacher kann man Marktsteft auch aus einer ganz anderen Sichtweise kennen lernen. 


So verrate mir doch mal: Legst du öfters mal einen Tagesausflug ein, um nicht nur zu cachen, sondern dir auch im Allgemeinen den Ort genauer anzuschauen? Und warst du vielleicht schon mal in Marktsteft gewesen? Vielleicht sogar auf den “berüchtigten” Hafenfest, welches so gut sein soll? So schreibe es mir doch gerne hier in die Kommentare. 

Ansonsten bleibe gesund und immer stets neugierig. 
Wir sehen uns beim nächsten, kleinen Abenteuer wieder. 

Dein Weltenspatz Shelly

Beim Geocaching sind die Wikinger los: Tradi-Runde “Im Land der Wikinger”

Geboren und aufgewachsen bin ich direkt an der Ostsee. So ist es kein Wunder, dass ich als kleines Kind mit den ganzen Sagen und Mythen der Wikinger groß geworden bin. Denn ja, bei uns an der Ostsee gab es vor vielen Jahren die bekannten “starken Männer”, die sich dort am Meer ihr Zuhause aufgebaut haben. Nicht unteranderem gibt es bei uns Ortsnamen, die sehr wikingerisch klingen. Ein Beispiel dafür ist Gammelby und Barkelsby, welches sich in der Nähe von Eckernförde befinden.

Auch in Haithabu, in der Nähe von Schleswig, gibt es ein Wikinger-Museum, wo ich als Kind einen regelmäßigen Besuch abgestattet habe. Und falls du mal in Norddeutschland an der Ostsee unterwegs bist, und dich ebenfalls für die Wikingerzeit interessierst, kann ich dir einen Besuch in diesem Museum nur Empfehlen. (Auch die etwas kleineren Kinder finden dort ihren Spaß und lernen sehr viel über diese Zeit.)

Doch seit dem Jahr 2011 wohne ich im schönen und fernen Unterfranken. Der erste Grund war zwar die Arbeit, doch mit den Jahren habe ich auch hier meine große Liebe gefunden. Und ja, dabei handelt es sich wirklich um einen waschechten Franken, statt einen nördlichen Wikinger. Denn all die Geschichten von den starken Männern habe ich ca. 700 Kilometer hinter mir gelassen.

Zumindest dachte ich es, bis ich auf folgende Tradi-Runde “Im Land der Wikinger” gestoßen bin…

Wo leben diese Wikinger?


Aber fange ich mal mit meiner Erzählung von vorne an: Mitte März 2020 ging meine kleine Reise in die mittelfränkische Gemeinde Unteraltenbernheim, welches zum Landkreis “Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim” gehört. Sehr groß ist diese Gemeinde mit ihren knapp 500 Einwohnern nicht, und hat für den allgemeinen Tourismus nicht wirklich viel zu bieten. Außer natürlich einer tollen Landschaft, worauf ich später noch genauer eingehen werde.

Aber was hat nun Unteraltenbernheim, welches noch nicht mal direkt an einem Fluss liegt, mit den Wikingern zu tun? Seit einigen Jahren haben sich einige Mitbewohner dieser Gemeinde, sowie die Gemeinden drumherum sich zusammen geschlossen und “spielen” die Wikingerzeit einmal im Jahr nach. Am liebsten sind sie dabei abseits von ihrem Wohnort unterwegs und erkunden auf ihre Weise die Flüsse um sie herum.

So kann es passieren, wenn du im Sommer am Main entlang gehst, dass du ein “kleines” Wikinger Knorr (traditionelles Wikingerboot) mit ein paar “starken Männer” den Fluss abwärts schippern siehst. Dann sei einfach mal so freundlich und grüße diese Herren vom “Festland” aus. 

Und einer von diesen starken Winkingermänner ist unser Owner Ragulf, der diese spezielle Tradi-Runde ausgelegt hat. Und die Idee, beide seiner Hobbys zusammen zu bringen, finde ich richtig klasse und machte mich zum damaligen Zeitpunkt auch sehr neugierig.

Der “kleine” Rundweg rund um Unteraltenbernheim


Die 23 versteckten Tradis, sowie den Bonus, liegen nun nicht alle in diesem kleinen Dorf versteckt, sondern ergeben einen Rundweg von ca. 12 Kilometer und führt den jeweiligen Cacher einmal um die Gemeinde Unteraltenbernheim herum. (In meinem Lesezeichenverzeichnis bei geocaching.com findest du die jeweiligen GC-Codes.)

Da ich selbst erst beim Erwachen des Frühlings unterwegs war, konnte ich so noch die sehr kahle Landschaft mit einem Hauch von Frühlingsspuren genießen. Hier und dort gab es schon bereits die ersten Knospen in den Bäumen und Gebüschen, oder so mancher frühlingshafter Duft der vereinzelten Blüten lag in der Luft.

Obwohl die Natur erst im Erwachen war, fühlte ich mich in dieser Gegend sehr wohl und aufgehoben. Irgendwie vermittelte es mir ein Gefühl von Urlaub, hoch oben auf einer Alm, weit weg vom ganzen Alltagsstress und Lärm.

So ging es an Feldwegen vorbei, bis hin zu einem alten Steinbruch. Ich muss dir sagen, ich finde es immer wieder beeindruckend, wie diese alten Artefakte aus der damaligen Zeit aussehen. Wie alt mag dieser Steinbruch wohl sein? Und wie haben hier in der damaligen Zeit die Menschen gearbeitet? Gab es schon LKWs, die die einzelnen Steinbrüche heruntergefahren haben? Oder war der Steinbruch zu einer Zeit aktiv, wo sie mit Pferde und Karren die Felsen herunter gebracht haben?

All zu lange habe ich mich dort nicht aufgehalten. Im Allgemeinen war ich erst am Anfang dieser Runde gewesen und so lagen noch einige Kilometer, sowie Caches, noch vor mir. So ging ich den Rundweg weiter, vorbei an fleißigen Bienen, bis hin zu einem kurzen Waldstück. Der es aber ordentlich an „Höhenmeter“ in sich hat.

Da ich relativ kurz nach dem Orkantief Sabine unterwegs war, sah man auch dort an manchen Stellen des Waldes, dass sie dort ordentliche Schäden verursacht hat. Bäume lagen nicht nur außerhalb des Wanderweges quer, sondern versperrten auch hier und dort den Weg für mich. Somit war ich relativ froh, dass ich diese Runde doch nicht mit dem Mountainbike entlang gefahren bin, was mein früherer Plan im Jahr davor gewesen war. 

Sobald man jedoch oben auf dem Berg war, wurde man mit einer tollen Aussicht ins Tal belohnt. So konnte ich nicht anders, als mir eine Bank aufzusuchen und einfach den Blick auf die Landschaft um mich herum zu genießen. Dabei merkte ich noch nicht einmal, wie schnell die Zeit schon vergangen war, weil ich so vertieft in meinen Gedanken war.

Auch die einzelnen Caches, die mit sehr viel Liebe gestaltet wurden und bei manchen sogar noch etwas zu den Wikinger dazu lernt, erfreute mich auf dieser Wanderung sehr. Ich muss wirklich gestehen, dass sich hier der Owner Ragulf sehr viel Mühe gegeben hat, auch wenn laut ihm, noch nicht jeder Cache so richtig fertig gestellt wurde.

Trotz allem hat mir diese Runde so viel Freude gemacht, dass ich mir auch gut vorstellen kann, diese mit einem Kleinkind abzulaufen. Die Kleinen werden nicht nur ihre Freude am Suchen haben, sondern auch am jeweiligen Cache selbst.

Mein persönliches Fazit, sowie Empfehlung


Ich kann dir diese Tradi-Runde rund um Unteraltenbernheim nur empfehlen. Es ist eine tolle Wanderung, wo man so einiges entdecken kann. Durch die Vielfältigkeit der Landschaft auf den ca. 12 Kilometer langen Wanderweg kannst du insgesamt 24 Caches einsammeln.

Doch ein schnelles Einsammeln der Dosen ist hier natürlich nicht, denn diese 12 Kilometer müssen ja schließlich auch erst erwandert werden. So plane dir auf jeden Fall einige Stunden mit ein, wenn nicht sogar mit einer kleinen Verpflegung, die du auf einer Bank mit einer tollen Aussicht ins Tals genießen kannst. 

Und falls du selbst kleine Kinder hast, oder allgemein mit Freunden cachen gehst, die Kinder haben, werde diese auch auf ihre Kosten kommen. Die tollen, recht verspielten Verstecke wecken nicht nur uns Erwachsene die Neugier, sondern bringen die kleinen Kinderherzen regelrecht ins Staunen. 

In der Nähe des ersten Caches befindet sich auch der passende Parkplatz, wo du dein Cachemobil abstellen kannst, wenn du von weiter weg kommst. Und falls du keine Verpflegung mit dir herum schleppen möchtest, kannst du auch gerne in Hechelbach in einem kleinen Restaurant speisen. 


Also, worauf wartest du noch? Bist du bereits schon am Planen, wann du diese Runde ablaufen wirst?
Oder warst du sogar schon in Unteraltenbernheim und bist den Spuren der Wikinger gefolgt?
So schreibe mir dieses doch in den Kommentaren. 

Ich selbst gehe nun wieder los, auf der Suche nach neuen kleinen Abenteuer.
Mit diesen Worten verabschiede ich mich von dir und wie heißt es so schön:
Man sieht sich im Wald!

Dein Weltenspatz Shelly

Besuchter Geocache: Das “alte Wasserwerk” in Marktsteft

Im Jahr 2019/20 hatten wir einen recht milden Winter gehabt. Die Temperaturen waren für die kleinen Outdoor-Abenteuer mit einer ordentlichen Kleidung sehr angenehm gewesen. Die Traurigkeit, dass was wir hier in Franken nicht so wirklich Schnee hatten, machte die Sonne dafür wieder weg. Sie lockte mich stets am Wochenende raus in die Natur, um auf der Suche nach etwas “Neuen” zu sein.

So wie auch am 1. März 2020, wo mich mein Weg in die kleine unterfränkische Gemeinde Marktsteft im Landkreis Kitzingen führte. Mein Anliegen war zwar den Panoramaweg zu laufen, doch durch einen heftigen Wetterumschwung wurde daraus nur eine “kleine” Geocachingrunde. Und von diesem Abenteuer berichte ich dir:

Kleine Sehenswürdigkeit in Marktsteft


Wie eben bereits schon erwähnt, führte mich mein Weg an diesem Tag nach Marktsteft. Da diese kleine Gemeinde nicht all so weit weg liegt, hätte ich auch gut zu Fuß dorthin wandern können. Jedoch mit den Kilometern von dem Panoramaweg, den ich dort gerne ablaufen wollte, wären es an diesem Tag einfach zu viele Kilometer für mich gewesen. Und so entschied ich mich dann für mein kleines Auto.

Geparkt habe ich auf dem öffentlichen Parkplatz direkt am Main. Jedoch sollte man hier aufpassen: Falls du vielleicht Lust hast, diesen Wanderweg zu laufen, oder die Geocaches rund um Marktsteft zu suchen, solltest du nicht zu einer Jahreszeit hier parken, wo der Main Hochwasser hat. Genauso kann die Suche nach einem Parkplatz im Sommer erschwert werden, da sich dort gleich eine kleine Badebucht befindet.

Nachdem ich nun mein Auto abgestellt habe, ging es für mich zum Startpunkt der Wanderung: Der alte Hafen. Viel zu sehen gab es dort zu dieser Jahreszeit leider nicht. Aber durch eine Bekannte, die dort wohnt, weiß ich auch, dass es im Sommer ein spezielles Fest für den Hafen gibt. Das wäre auf jeden Fall ein kleiner Anreiz, dort man wieder vorbei zu schauen.

Nachdem ich mich etwas im Hafen umgeschaut habe, ging es weiter an den alten Häuser von Marktsteft vorbei, bis ich schließlich diese kleine Gemeinde verlassen habe. Der nachfolgende Weg war für mich als Fußgänger etwas erschwert gewesen, da es keinen Fuß- und Radweg gab. Mit schnellen Schritten ging ich dann an der Straße entlang und überquerte schnell das Abfahrtskreuz der Bundesstraße.

Aussichtsplattform oder Wasserwerk?


Sobald dieses Hindernis hinter mir lag, ging mein Weg naturverbunden an den Feldern entlang. Schon von Weitem erblickte ich eine kleine Aussichtsplattform, welche meine Neugier weckte. So konnte ich natürlich nicht widerstehen, mir diese Plattform etwas genauer anzuschauen und den Blick ins Maintal zu genießen.

Mit dieser kleinen Pause schaute ich gleich mal in die App von Geocaching nach, ob ich vielleicht auch Glück habe, hier in der näheren Umgebung einen Cache zu suchen. Und ja, das Glück war auf meiner Seite: Ich stand mehr oder weniger auf einem Tradi-Cache. Hierbei handelt es sich um den Geocache “GC7PYME – Wasserwerk”, welchen du auch direkt in meiner Lesezeichenliste “Besuchte Tradis” bei geocaching.com findest

Wieso aber nun dieser Tradi Wasserwerk heißt, war mir bisher doch etwas unklar gewesen. So befand ich mich meines erachtens auf einem erhöhten Erdhügel, der einen freien Blick auf die Nachbargemeinde Sufzfeld am Main, sowie ein Teil von Kitzingen warf. Meine Gedanken bisher galten der Version, dass hier vielleicht früher mal ein Wasserwerk stand, doch so richtig viel Informationen darüber hatte ich auf dem ersten Blick auch nicht gefunden.

Doch sobald ich die Dose wieder so versteckt habe, wie ich sie vorgefunden habe, und mein Weg weiter entlang des Panoramaweges gehen wollte, merkte ich, dass es einen weiteren Weg um die Plattform herum gab. Neugierig entschloss ich, wieder vom Hauptweg abzubiegen, um zu erfahren, was mich dort erwartet. Und so kam auf einmal der AHA-Effekt:

Im tristen grau des Himmels und vom braun der kahlen Bäume und Büsche erhob sich in gelb-beiger Farbe ein kleines Gebäude. Und so machte auf einmal der Name des Caches auch seinen Sinn. Hierbei handelt es sich um das Wasserwerk von Marktsteft, wo ich eben noch von oben (auf dem Dach) die Aussicht genoss.

Ob dieses Wasserwerk seit 1928 noch in Betrieb ist, oder es sich hier um eine Art “Lost Places” handelt, konnte ich leider nirgendwo herausfinden. Da die Tür verschlossen war, und mir somit ein Einblick ins Innere verborgen blieb, können somit immer noch beide Varianten möglich sein. Wenn du etwas genaueres darüber weißt, würde ich mich freuen, wenn du diese Informationen mit uns in den Kommentaren teilst.

Abbruch mit einer schönen Erinnerung


Als mein Blick hoch zum Himmel ging und ich eine dunkle Regenfront in der Ferne sah, ging ich schnellen Schrittes den Panoramaweg entlang. Doch sehr weit bin ich leider nicht mehr gekommen, da die Wolken schneller zogen, als ich zu Fuß unterwegs war. Mit starken Windböen entschloss ich mich, wieder kehrt zu machen. Nach ein paar Meter peitschte dann auch der Regen in mein Gesicht.

Vom eigentlich großen Abenteuer, den Panoramaweg von Marktsteft zu wandern, wurde leider nichts. Dafür hatte ich trotzdem ein tolles Erlebnis, wobei ich noch eine weitere Sehenswürdigkeit entdecken konnte. Und ja, an diesem Tag, an diesem “besonderen” Ort, denke ich auch heute noch gerne zurück.

Vielleicht habe ich dich nun animiert, auch diese Dose zu suchen (welche ich wirklich nur empfehlen kann), oder selbst bei dir in der Umgebung raus zu gehen, und dein eigenes kleines Abenteuer zu erleben. So kannst du dieses mir gerne in den Kommentaren berichten. 

Ansonsten bleibe weiterhin neugierig auf was “Neues”.
Wir sehen uns beim nächsten kleinen Abenteuer. 

Dein Weltenspatz Shelly