Bucket List 2022 ⇾ Wie sieht das Jahr für den Weltenspatz aus?

Das Jahr 2021 liegt nun hinter uns. Ein Jahr, welches für mich persönlich ein reines auf und ab war. So manche schöne Abenteuer liegen bereits hinter mir, genauso wie die eine und andere Begegnung in meinem Leben. Doch was ich aus dem Jahr 2021 am meisten gelernt habe, ist folgendes: Man kann das Leben nicht komplett selbst bestimmen…

Inhaltesverzeichnis

Das Leben ist nicht perfekt planbar 
Der kleine Absturz im Jahr 2021
Das Ende vom Weltenspatz war sehr nah gewesen
Der Weltenspatz geht es nun gemütlicher und ruhiger an
Meine kleine “Bucket List 2022”
Meine kleines Dankeschön an eine bestimmte Person

Das Leben ist nicht perfekt planbar

Es gibt immer wieder Momente und Ereignisse auf dem eigenen Lebensweg, welche man erst meistern muss, um seinen Weg weiter fort zu führen. Gerade solche Momente öffneten mir die Augen, dass man nicht so viele Ziele in einer recht “kurzen” Zeit haben sollte.

Man könnte nun sagen, dass das Jahr doch 365 Tage, und somit 52 Wochen hat ⇾ Also genug Zeit, seine Ziele auch zu verfolgen und zu verwirklichen.

Ja, diese Aussage stimmt… Und nein, man schafft es nicht. 
Man kann sein Leben nicht komplett planen, egal was für eine Zeitspanne man sich selbst nimmt. Sei es das Universum oder andere Arten von Kräften, welche uns immer wieder neue Herausforderungen auf den eigenen Weg legen. Genau diese Zeit, um sich mit der neuen Herausforderung zu beschäftigen, vergessen viele mit einzuplanen. Und ja, ich gehörte auch dazu. 

Der kleine Absturz im Jahr 2021

Mitte 2021 fing es so langsam bei mir an. Ich schaute auf meine recht lange “Bucket List 2021” und merkte, ich habe so gut wie keinen einzigen Punkt bisher geschafft. Um nicht mich selbst, aber auch euch als Leser zu enttäuschen, powerte ich dann richtig los.

Mitte/Ende September begann aber der Prozess zu kippen. Ich stresste von einem Termin zum Nächsten, um ja alle “To Do’s” auch zu erledigen. Und auf einmal verschwanden meine Outdoor-Abenteuer. Schleichend, Stück für Stück… Immer mehr… 

Der ganze Alltagsstress, aber auch der innerliche Stress kam immer mehr auf. Ich wollte noch so viel machen und erreichen, doch die persönliche Energie fehlte auf einmal. Alles was ich anfing, drohte zu kippen, und war regelrecht zum Scheitern verurteilt.

Das Ende vom Weltenspatz war sehr nah gewesen

Auf einmal hatte ich selbst keine Motivation mehr, raus zu gehen. Ich wollte den ganzen Tag über nur im warmen Bett liegen bleiben, mit der Hoffnung, dass der morgige Tag besser wird. Doch es wurde nie besser, sondern eher schlimmer.

Meine Freunde versuchten mich aufzumuntern, indem ich mir selbst immer sagen soll, wofür ich doch mit Weltenspatz stehe. Ich soll selbst daran denken und glauben, um so die fehlende Motivation aufzubauen. Denn schließlich möchte ich ja euch da draußen zeigen, wie einfach es ist, aus dem Alltag zu entfliehen und sein eigenes, kleines Abenteuer zu erleben. Aber was ist ein Weltenspatz, wenn er das selber nicht mehr daran glaubt?

Weil mir dieses eben nicht selbst gelingt, wollte ich mich zurückziehen und das Kapitel Weltenspatz für immer schließen. Es beenden, weil ich selbst merkte, wenn ich von etwas erzählte, dass die ansteckende Abenteuerlust in meiner Stimme fehlte. 

Doch der kleine Spatz in mir wollte sich mit diesen Gedanken anfreunden.

Der Weltenspatz geht es nun gemütlicher und ruhiger an

Nun im Jahr 2022 befinde ich mich gleich am Jahresanfang in einer psychosomatischen Klinik. Denn nicht nur mein Hobby als Bloggerin wurde mir zu viel, sondern auch mein Beruf, wie im allgemeinen das ganze Leben. Aber bitte, macht euch keine Sorgen um mich. Mir geht es schon besser und ja, ich befinde mich langsam wieder auf dem richtigen Weg. Denn eines, was ich schon gelernt habe, ist folgendes: “Nein” zu sagen, und wirklich mal nur Zeit für sich selbst zu nehmen.

Und das Bloggen? Ja, es ist teilweise etwas stressig. 
Ich muss im voraus bereits ein Abenteuer planen, welches nicht so viel Geld kostet (Sprit für die Fahrt oder Zugfahrkarte, oder bei längeren Touren die Verpflegung). Dann muss ich natürlich auch noch dieses Abenteuer erleben, während dessen Fotos machen, ggf. noch Videosequenzen herstellen, nach dem Abenteuer dann die Fotos bearbeiten, die Videosequenzen passend zusammen schneiden, und für den Blog einen passenden Artikel schreiben.

Aber ich merke, dass dieser Stress nicht der Auslöser im letzten Jahr für mich war. Im Gegenteil, er tat mir richtig gut und machte mich glücklich ⇾ bzw. macht mir das Bloggen immer noch glücklich. Ich blühe in diesem Element als Bloggerin richtig auf, was ich leider mit der Zeit verlernt habe zu sehen. Und somit geht es nun mit Weltenspatz im Jahr 2022 auch wieder weiter.

Ich möchte gerne wieder regelmäßig von meinen Abenteuern berichten. Sei es hier auf dem Blog, bei Instagram und/oder YouTube. Doch dieses mal ohne den Zeitdruck innerlich zu spüren, dass ich dringend etwas abliefern müsste. 

Denn müssen, muss ich schon mal gar nichts, und wenn, dann nur den Gang aufs Klo. 

Da ich noch nicht mit Kooperationen zusammen arbeite, habe ich somit keine bestimmte  Zeiten, wann etwas veröffentlicht werden muss. Wobei ich doch zugebe, dass der Traum als selbstständige Bloggerin ein großes Thema bei mir ist. Doch bisher ist das Bloggen nur mein Hobby, welches ich nun viel lieber entspannter und liebevoller ausüben möchte. Ich denke, dass es nicht nur mir gut tut, sondern auch euch. Ohne Stress kann ich einfach viel intensiver berichten, so dass ihr selbst diesen kleinen Weltenspatz in euch spürt, der gerne draußen in der Natur unterwegs ist.

Meine kleine “Bucket List 2022”

Aber nun genug von mir, denn sonst wird dieser Beitrag noch länger und handelt wohl überhaupt nicht mehr von meiner Bucket List. Es sollte nur als eine Art Einleitung dienen, wieso ich mich gerade nur auf diese Punkte für das Jahr 2022 entschieden habe.

Denn das, was ich aus dem Jahr 2021 gelernt habe, ist folgendes:
Nimm dir nicht so viel auf einmal vor. Es klingt zwar alles toll, und gedanklich sieht es vielleicht auch schön und machbar aus. Doch leider ist das Leben nicht planbar. Es wird immer wieder Steine in deinem Leben geben, die du erst überwinden musst. 

Aus diesem Grund habe ich mir nicht so viel vorgenommen. Da lasse ich mir eher den Freiraum, um ggf. noch weitere Punkte hinzuzufügen. Aber natürlich auch nur dann, wenn ich mir 100% sicher bin, dieses auch wirklich zu wollen und auch in der Zeit des Jahres schaffe. 

[ ] Mit der virtuellen Wander-Challenge “Königstour Deutschland” 1700 Kilometer zu erwandern
[ ] Den Steigerwald-Panoramaweg erwandern (9 Etappen → 9 Monate)
[ ] Auf dem höchsten Punkt Frankens sein (Schneeberg)
[ ] Einen weiteren Mammutmarsch zu laufen
[ ] Bei einem weiteren “Marsch zum Meer” daran teilnehmen
[ ] Eine Woche auf Borkum verbringen (bereits gebucht)
[ ] Einen Wand-Fotokalender 2023 gestalten und herausbringen

Meine kleines Dankeschön an eine bestimmte Person

Manchmal braucht man einfach nur Sätze von einem Fremden zu hören, um zu merken, dass es die Wahrheit ist. Hier in der psychosomatischen Klinik habe ich eine Person, die mir indirekt immer wieder vermittelt, ich soll mir nicht so viel auf einmal vornehmen. 

Und somit ein großes Danke an dich Andreas. Auch wenn ich viel Träume und gerne alles auf einmal machen möchte, holst du mich immer wieder auf den Boden zurück. Auch wenn ich dann genervt, wütend oder traurig schaue, wenn du mir dieses sagst, hoffe ich natürlich auch, dass du vielleicht weißt, dass ich dir innerlich immer bei diesem Thema Recht gebe. 

Es ist leider ein Problem von mir, dass ich wohl manchmal zu sehr ins Träumen gerate. Aber ich denke, mit dieser recht kurzen Bucket List (im Vergleich: letztes Jahr war sie 3-4x so lang gewesen), nehme ich wohl diesen großes Felsen in meinem Lebensweg in die Hände, und trage ihn Stück für Stück weiter an den Wegesrand, um meinen Weg weiter voran zu gehen.

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