Persönliches

Bye, bye Mammutmarsch

Wie heißt es so schön: “Es kommt anders, als man denkt – erst recht, wenn man nicht damit rechnet?!” Und ja, dieses Sprichwort durfte ich nun am eigenen Leib erfahren. Denn das Jahr 2023 fing für mich nicht gerade abenteuerlich an, wenn man dieses auf mein Outdoor-Verhalten bezieht.  

Kurz nach Jahresanfang, als meine Eltern wieder in den Norden gefahren sind, bekam ich eine heftige Erkältung. Doch bei dieser Erkältung sollte es nicht bleiben. Mit Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen und Husten ging ich zum Arzt und durfte mir dort die Diagnose Lungenentzündung abholen. Eine Diagnose, die mich recht schockierte und wortwörtlich  aus der Bahn warf. 

Am Anfang dachte ich noch, dieses bekomme ich schon wieder hin, so dass ich wieder draußen in der Natur unterwegs sein kann – schließlich soll ja frische Luft das Immunsystem stärken – doch die Bakterien in mir waren nicht meiner Meinung. 

Auch heute noch, wo ich diese Zeilen für euch schreibe, bin ich immer noch krank. Ein heftiger Husten begleitet meinen Alltag, so dass ich jeden Tag mit der Hoffnung beginne, dass es endlich besser wird. Und ja, es wird zwar besser, aber für mein Empfinden einfach viel zu langsam. 

Du fragst dich nun, was eine Lungenentzündung mit einem Mammutmarsch zu tun hat?

Einer meiner Träume/Ziele für das Jahr 2023 war es, an dem “Little Mammut” Ende Februar in Hamburg daran teilzunehmen. Zusammen mit meinem Vater wollten wir die 42km-Strecke erwandern. Dafür habe ich bereits im Dezember mein Training angefangen, die gewünschten Kilometer in einem “recht zügigen“ Tempo zu schaffen.

Doch mit einer Lungenentzündung sollte man nicht spaßen, da eine Verschleppung gewaltige Schäden anrichten kann. So habe ich eher das Bett gehütet, als draußen aktiv zu sein. Ich bin ehrlich: Mit den Fieberschüben am Anfang war der Gedanke am Lauftraining auch gar nicht vorhanden gewesen. Auch jetzt, 2 Wochen später, verbringe ich die Tage in den eigenen 4-Wänden. Nur kleine Aktivitäten im eigenen Haushalt sind möglich, doch bringen sie mir schnell eine Kurzatmigkeit, sowie einen kräftigen Husten mit sich. 

So entschied ich mich, den Mammutmarsch in Hamburg auf das Jahr 2024 zu verschieben. Meine Gesundheit geht vor und steht an erster Stelle meiner Prioritäten. Schließlich habe ich nur diesen einen Körper und dieses eine Leben, welches relativ kurz sein kann, wenn ich mich an den Tod meines Großvaters im letzten Jahr erinnere. 

Da es mittlerweile Marschveranstaltungen wie Sand am Meer gibt, gebe ich auch indirekt den Traum vom Auspowern nicht auf. Der nächste geplante Termin steht bereits für meinen Vater und mich fest: Ende Oktober beim “Marsch zum Meer” auf Fehmarn dabei zu sein. So bleibt mir auch noch genügend Zeit, um mich von der Lungenentzündung wieder zu erholen, aber auch, um die Strecke von 55 Kilometer zu trainieren. Bis dahin heißt es nun: Bleibe bloß gesund, Shelly! 😉

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