Monthly Juni 2021

Mit dem Juni 2021 wollte ich nun mit dem monatlichen Feedback aus meinen kleinen Abenteuern starten. Damit du auch einen kleinen Eindruck davon bekommst, wie mein Leben so aussieht. Und vor allem, wie ich selbst so manche kleine Abenteuer in meinem Alltag einbinde. Geplant war so einiges für den Monat Juni. Umgesetzt davon leider nur wenig. Denn irgendwie kam dann doch alles anders, als geplant.

Inhaltsverzeichnis

Meine kleine Morgen- & Abendrunde
Das rote Feld in der Natur
Die Krankmeldung ab den 15.06.2021
Kleine Abenteuer in den eigenen 4-Wänden

Meine kleine Morgen- & Abendrunde

Der nächste Mammutmarsch stand kurz bevor. Und so hieß es nun für mich: Trainieren, trainieren und noch mehr trainieren. Meine Idee dabei ist, auch während meines Schichtdienstes mindestens 1 Stunde, bzw. 5-7 Kilometer am Tag zu „Laufen“. So entschied ich mich vor der Spätschicht davor, und nach der Frühschicht im Anschluss meine Runden zu drehen.

Für die Zeit, wo ich Spätdienst habe, stelle ich mit Absicht meinen Wecker etwas früher. So klingelt er schon 5:30 Uhr. Meine Sportsachen liegen gleich griffbereit, so dass ich ohne große Umwege in meine Laufschuhe schlüpfen kann. Und so einen herrlichen „Spaziergang“ bei Sonnenaufgang tut auch der Seele sehr gut.

Die Ruhe um einem herum wirkt regelrecht magisch. Die meisten Leute schlafen noch, oder sitzen mit ihrem ersten Kaffee am Frühstückstisch, so dass die „typischen Stadtgeräusche“ nur sehr selten zu vernehmen sind. Die einzigen „lauten“ Geräusche stammen allein aus der Natur: Ein leichter Windhauch, das Zwitschern der Vögel, sowie das erste Summen der Insekten.

Während meiner Frühschicht sind meine Sportsachen immer mit dabei. Sie liegen natürlich nicht nur im Auto. Nein, ich nehme sie sogar mit hoch auf die Arbeit, um mich dort nach Feierabend umzuziehen. So komme ich erst gar nicht in die Versuchung nach Hause zu fahren und es mir auf dem Sofa gemütlich zu machen.

Als kleine Motivation für so einen Abendspaziergang suche ich mir im Vorfeld noch einen Geocache heraus. So schaffe ich es beide Hobbys miteinander zu verbinden, und mit einem Glücksgefühl nach Hause zu kommen. Nebenbei entdecke ich auch so manche neue Gegend, die ich wohl öfters wieder aufsuchen werde.

Das rote Feld in der Natur

Ein kleines Highlight in diesem Monat war jedoch das große, rote Feld in der Natur gewesen. Vielleicht kannst du dir schon vorstellen, worum es dabei genau geht. 😉

Während meiner Autofahrt zur Arbeit bin ich auf diesen Farbklecks in der Natur aufmerksam geworden. Er strahlte schon vom weiten in einem kräftigen Rotton. Und irgendwie vermittelte diese Farbe aber auch das Gefühl, dass es hier nicht wirklich reinpassen würde, so wie das Rot in der grünen Umgebung leuchtete.

Ja die Rede ist von einem sehr großen Mohnblumenfeld, das fast direkt vor meiner Haustür stand. Da musste ich natürlich hinwandern und es mir mal vom Nahen anschauen. Denn Hand aufs Herz: Hast du schonmal so ein großes Mohnblumenfeld gesehen?

(Meine Tour zum Mohnblumenfeld kannst du dir gerne auch bei Komoot anschauen: https://www.komoot.de/tour/391750031?ref=wtd)

Die Krankmeldung ab den 15.06.2021

Aber kommen wir nun zu dem Teil, der meine ganze Planung für den Juni (wahrscheinlich auf für den ganzen Sommer) über Bord geworfen hat. Denn ab der Mitte des Monats verbringe ich die Tage nur noch in der eigenen Wohnung.

Ich muss gestehen, ich habe es wohl mit dem Lauftraining etwas übertrieben. Denn bereits am Montag (14.06.2021) fing mein Fuß an zu schmerzen. Vielleicht war es etwas zu viel Training gewesen, vielleicht auch in Kombination mit meinem Übergewicht, aber mein Körper wollte einfach nicht mehr weiter laufen.

Eine Sehnenentzündung im Mittelfuß machte mir das Auftreten sehr schmerzhaft. Und durch die Fehlbelastung des Humpelns habe ich noch eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte bekommen. Jede Bewegung, egal ob stehend, sitzend oder liegend, war eine reinste Qual für mich.

„Ja Körper, ich habe es verstanden. Ich gönne dir jetzt diese Ruhe.“

So kam es, dass ich ganze 3 Wochen krank geschrieben war, und somit erst im Juli wieder langsam in meinem Alltag zurück finde. Wanderungen sind leider noch lange nicht geplant, da ich laut dem Orthopäden es bitte nur ganz langsam angehen soll. Und da diese Schmerzen doch sehr unerträglich waren, halte ich mich lieber an diesem Ratschlag.

„Bye, bye Sommer… Ich freue mich jetzt schon auf den Winter“

Kleine Abenteuer in den eigenen 4-Wänden

Der Mammutmarsch am 19.06.2021 fiel somit für mich aus. Mein Vater lief dafür alleine die ganze Strecke. Ich habe ihn zwar per WhatsApp kräftig angefeuert, war jedoch auch etwas traurig gewesen, dass ich nicht dabei sein konnte. Denn ja, ich hatte mich schon lange auf diesen Tag gefreut.

Bevor ich nun in ein komplettes Tief der Negativität falle, habe ich mir eher überlegt, wie ich selbst kleine Abenteuer erleben kann. Also hier in der Wohnung, bzw. draußen auf der Terrasse.

Unter anderem habe ich mir überlegt, dass ich meine Fantasie auf ein kleines Abenteuer schicken kann. So habe ich mir kurzerhand den Franken-Krimi „Schöner Sterben in Franken“ von Katharina Drüppel und Heike Heinlein als E-Book heruntergeladen. Bisher bin ich erst bei der Hälfte angekommen und kann somit noch kein endgültiges Fazit stelle. Aber das, was ich bereits gelesen habe, hat mich schon sehr gefesselt. Sobald ich diesen Kriminalroman durchgelesen habe, werde ich davon berichten. 😉

Ansonsten hatte mein Freund die Idee gehabt, dass er mir mein neues Zelt auf der Terrasse aufbaut. Seine Idee dahinter war, dass ich mich seelisch wie „draußen“ fühle und mit einem Lächeln in die Wohnung zurück komme, statt betrübt auf dem Sofa zu sitzen und in die Röhre zu schauen. Und ja, diese Idee hat wahre Wunder bewirkt. Außerdem fand es unsere Katze auch richtig toll, mal etwas Neues zu erkunden. 😉

Ansonsten habe ich mir einen großen Traum erfüllt und habe mir einen kleinen Outdoor-Grill gekauft. Obwohl… Ich muss zugeben, dass unser Elektrogrill den Geist aufgegeben hat. Ein Sommer ohne Grillen, kannst du dir das vorstellen? So beschloss ich einfach mal meinen kleinen Willen eines kompakten Gasgrills durchzusetzen.

Und eines muss ich nun gestehen: Es war die beste Entscheidung gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass es so einen großen Unterschied vom Geschmack her gibt, ob man sein Fleisch auf einem Elektro- oder Gasgrill zubereitet. So hat mir das Grillen richtig viel Spaß gemacht.

Auch mein Freund hat einen Gefallen daran gefunden, so dass wir mittlerweile fast jeden Abend nur noch grillen. Also solange es das Wetter auch zulässt. Denn der Juni war hier in Franken etwas verregnet gewesen, mit teilweisen kräftigen Gewittern.

Und ja, das war nun mein kleiner Monatsrückblick für den Juni gewesen. Ich selber würde ihn sogar den Titel geben: Ein Auf und Ab der Abenteuer. Denn wenn auch etwas nicht so läuft, wie man es gerne hätte, muss man nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, sondern einfach nur das Beste aus der Situation machen. Und ich denke, dieses ist mir wohl auch relativ gut gelungen. 😉

Ich bin gespannt, wie der Juli wird. Planen werde ich dieses Mal wirklich nichts. Ich schau einfach mal, wie weit meine Fußverletzung mich auf meinen kleinen Abenteuern noch hinderlich ist. Also bleibe gespannt und wir hören demnächst wieder voneinander.


Keine weiteren Abenteuer mehr verpassen?