Cache-Empfehlung: Kleiner Stadtrundgang in Aub

Sehr oft sage ich, dass Geocaching viel mehr sein kann, als nur eine Dose hinter einem Baum im Wald.
Mit diesem tollen Hobby kam ich schon an manch tollen Ort vorbei, welchen ich so wohl nie gesehen und besucht hätte. So wie zum Beispiel auch die kleine unterfränkische Gemeinde Aub, welche ich mit Hilfe eines Multi-Caches mir etwas genauer angeschaut habe. 

Inhaltsverzeichnis

🔸 Allgemeiner Hinweis von Spoiler-Bilder und/oder Informationen
🔸 Wo befindet sich die kleine Gemeinde Aub
🔸 Ein paar Informationen zu dem Geocache (GC8ZF5B)
🔸 Mein kleiner Stadtrundgang durch Aub
🔸 Mit einer fränkischen Schokobanane zur Final-Dose

Allgemeiner Hinweis von Spoiler-Bilder und/oder Informationen

Als Outdoor-Bloggerin gehe ich gerne raus in die Natur – immer wieder auf der Suche nach einem neuen Abenteuer. Um meine erlebten Eindrücke so gut wie möglich festzuhalten, um später im Anschluß von ihnen zu berichten, entstehen für den einen und anderen Leser einige Spoiler, wovon diese nun nicht sehr erfreut sind. Sei es mit einem Highlight auf einer Wanderung, oder wie in diesem Beitrag, mit dem Geocache in meiner Hand

Falls du mit diesen Spoilern Probleme hast, bitte ich dich, diesen Beitrag zu verlassen. Wenn du jedoch keine Probleme damit hast, wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen meines Geocaching-Abenteuers. 

Wo befindet sich die kleine Gemeinde Aub

Noch im Winter 2021/22 sollte ein kleines Abenteuer her, welches nicht so viel Zeit in Anspruch nahm. Aufgrund der recht kurzen und hellen Tageszeit, wollte ich ungern bei der früh beginnenden Dämmerung noch im Wald unterwegs sein.

Mit einem kurzen Blick auf die Geocaching-Karte stand auch schnell mein Ziel fest: Es sollte in die kleine unterfränkischen Gemeinde Aub gehen. Etwas überrascht darüber, dass sie sich noch im Würzburger Landkreis befindet, jedoch aber auch an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg, startete ich dieses kleine Abenteuer.

Egal ob als Geocacher, Wanderer, oder Städtetouristen: Die kleine Stadt Aub lohnt sich auf jeden Fall. Sie liegt direkt an dem Tauber-Zufluß Gollach, wodurch so manche Stellen in und um die Gemeinde herum zu einem kleinen Naturschauspiel einlädt. Aber auch die teilweise recht gut erhaltene Stadtmauer lädt zum Träumen ein. Mit der Spitalkirche kann man auf eine Erkundungstour gehen, oder man macht es sich auf dem Marktplatz mit der Mariensäule gemütlich, und genießt die alten Fachwerkhäuser, sowie das Rathaus um einem herum. 

Ein paar Informationen zu dem Geocache (GC8ZF5B)

Eckdaten des Geocaches:
Art des Caches: Multi-Caches
Für wen geeignet: Basis- und Premium-Mitglieder
Schwierigkeit: 1,5 von 5 Sternen
Gelände: 2 von 5 Sternen
Größe: Klein

Bei diesem Geocache handelt es sich um ein Multi-Cache mit 4 Stationen und einem Final. Der Owner war dabei noch so lieb und hat 2 Referenzpunkte angegeben, um so noch ein paar weitere schöne Ecken von Aub zu zeigen. 

Die einzelnen Stationen waren alle sehr gut und einfach zu finden. Mit etwas Glück und einem guten Griff, steht man relativ schnell im Logbuch drin. Sogar die kleineren Geocacher unter uns kommen hier nicht zu kurz: Sei es mit einem schönen Tauschgegenstand im Cache, oder beim anschließenden Austoben auf dem Spielplatz. 

Bei diesem Geocache handelt es sich um ein Multi-Cache mit 4 Stationen und einem Final. Der Owner war dabei noch so lieb und hat 2 Referenzpunkte angegeben, um so noch ein paar weitere schöne Ecken von Aub zu zeigen. 

Die einzelnen Stationen waren alle sehr gut und einfach zu finden. Mit etwas Glück und einem guten Griff, steht man relativ schnell im Logbuch drin. Sogar die kleineren Geocacher unter uns kommen hier nicht zu kurz: Sei es mit einem schönen Tauschgegenstand im Cache, oder beim anschließenden Austoben auf dem Spielplatz. 

Ich selbst würde sagen: Hier in Aub hat “Jung und Alt” seinen Spaß 😉

Und falls die Multi-Cache-Runde zu schnell vorbei sein sollte, und das nach Hause fahren noch nicht in den Sinn kommt, kann gerne sein Glück mit den Tradi-Caches rund um Aub probieren. 

Die einzelnen GC-Codes findet ihr in der entsprechenden Lesezeichenliste “Geocaching in und um Aub – ich wünsche euch viel Spaß beim Suchen 😉

Mein kleiner Stadtrundgang durch Aub

Zum Zeitpunkt meines kleinen Abenteuers befand ich mich noch in der psychosomatischen Klinik in Uffenheim, wodurch die Anfahrt nach Aub nicht all so weit war. Bereits nach einer halben Stunde konnte ich mein Auto abstellen und auf Entdeckungstour gehen. 

Als erstes ging ich in die kleine Stadt hinein, genauer gesagt zum Marktplatz, wo sich auch die erste Station befindet. Trotz des Winters taten die ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag so richtig gut. Ein kleines Gefühl von Frühling kam in mir hoch, als ich die Sonne am Brunnen genoss. “Ach wie schön wäre es nun, hier in der Sonne ein Eis zu essen…” 

Wie gut, dass ich auf dem Weg zum jüdischen Friedhof an einer Bäckerei vorbei kam. Schnell stand die Idee fest, dass ich hier später bei einem heißen Kaffee die Finalkoordinaten berechnen werde. Doch vorher musste ich nun von Station zu Station gehen.

Doch leider verschwand die Sonne immer mehr hinter den grauen Wolken, und die recht kalten Wintertemperaturen ließen mich etwas frösteln. “Nur nicht in Eile geraten, genieße diese kleine Stadt, auch bei dieser Kälte…” sagte ich zu mir selber. Diese Motivation half mir sehr gut, um dieses kleine Abenteuer nicht frühzeitig abzubrechen.

Trotz der Kälte konnte ich die kleine Stadt Aub sehr genießen. Manchmal hat es auch seinen Vorteil, wenn man im Winter auf Entdeckungstour geht: So manche Sehenswürdigkeiten kann man so in Ruhe sich anschauen – wie zum Beispiel die Spitalkirche mit ihrem Wegstein des Jakobswegs.

Mit einem kurzen Abstecher runter zur Gollach, folgte ich einem kleinen Trampelweg. Links von mir der kleine Fluß, und auf meiner rechten Seite die kleinen Gartenanlagen, welche sich direkt an der Stadtmauer befinden. Der Owner des Geocaches hat mit einem Referenzpunkt angegeben, dass es sich hierbei um “Klein Venedig von Aub” handelt.

Mit einer fränkischen Schokobanane zur Final-Dose

Doch so langsam kroch die winterliche Kälte immer mehr unter meinen Klamotten. Die Sonne wollte wohl an diesem Tag auch nicht mehr hervorkommen. Zum Glück hatte ich nun alle Stationen hinter mir, so dass ich meine Idee von vorhin auch umsetzen konnte: Schnell ging es in die warme Bäckerei

Von einem Mitpatienten aus der Klinik habe ich von den “fränkischen Schokobanenen” erfahren, welche ich selbst leider noch gar nicht kannte. Als ich diese Köstlichkeit dann auch in der Theke entdeckte, wusste ich, wie ich mich nun aufwärmen konnte.

Mit einem großen Kaffee, einer Schokobanane, sowie für mich den ersten Mohnkuchen im neuen Jahr, rechnete ich die Finalkoordinaten aus. Etwas Angst hatte ich dabei schon, da ich vorher immer etwas Pech mit den Berechnungen der Multi-Caches hatte. Jedoch sollte ich nicht immer nur negativ denken, sondern auch an diese gewissen Glücksmomente glauben.

Mit der kleinen Stärkung ging es zum errechneten Ort. Der Glaube an die Glücksmomente sorgte jedoch nicht gleich an einen freudigen Augenblick, da ich mich direkt vor einer Baustelle befand. “Habe ich mich nun doch wieder verrechnet? Habe ich irgendwie etwas übersehen?”

Und ja, das habe ich wirklich. Die berechneten Koordinaten stimmten, doch durch einen Bauwagen war der kleine Zugangsweg zum Cache versteckt gewesen. Erst als dieser wegfuhr, wusste ich auch, was der Owner mit seinem Hinweis meinte. Für mich hieß es nun: Schnell zum Cache, bevor das Fahrzeug wieder kam. 

Mit einem Lächeln im Gesicht, dass ich “meinen kleinen Fluch” der nicht gefundenen Multi-Caches hinter mir gelassen habe, ging ich so noch auf weitere Dosenjagd. Denn mit diesem Fund kam mein Geocaching-Fieber wieder zurück. Bereits an diesem Tag freute ich mich schon auf meine zukünftigen Geocaching-Abenteuer.

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