Monatsrückblick Januar 2022

Kaum zu glauben, aber es ist wirklich wahr: Der erste Monat im neuen Jahr liegt bereits hinter uns. Ich muss aber gestehen, dass ich eher das Gefühl habe, als ob letzte Woche erst Silvester gewesen wäre. Da fragt man sich: Was habe ich in den letzten 31 Tagen alles so erlebt, dass die Zeit nur so davon flog?! Und somit “Herzlich Willkommen” zu meinem ersten  Monatsrückblick im Jahr 2022 – ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Kleine Inhaltsangabe

1. Mein Aufenthalt in der psychosomatischen Klinik in Uffenheim
2. Start der Wander-Challenge “Königstour Deutschland”
3. Neujahrswanderung auf dem Uffenheimer Rundwanderweg U1
4. Erkundungstouren rund um Uffenheim (inkl. Geocaching)
5. Kleiner Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber
6. Kleine Geocaching-Tour durch die Gemeinde Aub
7. Entdeckung eines Steinbruches, sowie ein Spaziergang entlang des Obernzenner Sees
8. Pläne für den Februar

Mein Aufenthalt in der psychosomatischen Klinik in Uffenheim

Seit dem 21. Dezember 2021 befinde ich mich in der psychosomatischen Klinik in der mittelfränkischen Stadt Uffenheim. Wie ich bereits in meiner “Bucket List 2022” erwähnte, bin ich um den November herum, mit all dem ganzen Stress im Leben, zusammengebrochen. Da mein Aufenthalt hier in der Klinik noch bis Mitte Februar geht, war ich natürlich auch den ganzen Januar, mehr oder weniger, in Uffenheim unterwegs gewesen. 

Ungefähr ab dem Start der Wandersaison 2022 werde ich auch wieder vermehrt unterwegs auf meinen kleinen Outdoor-Abenteuern in (ganz) Franken sein. Bis dahin versuche ich noch etwas mehr stabiler und belastbarer zu werden – und genieße ehrlich gesagt so langsam die freie Zeit auch mal nur für mich, statt immer nur für Andere da zu sein. 

Start der Wander-Challenge „Königstour Deutschland“

Ende des Jahres 2021 kam mir die Idee, einmal die ganzen Kilometer zu tracken, die man in einem Jahr so abläuft. Die einzige, kleine Schwachstelle bei dieser Idee war, dass ich in der Art eine Motivation brauche, und diesen Gedanken auch bis zum Schluss durchzuführen. Mit anderen Worten: eine neue virtuelle Wander-Challenge musste her!

Da ich bereits sehr gute Erfahrungen mit den Anbieter “GVC – Great Virtual Challenges” habe, schaute ich dort nach einer passenden Herausforderung nach. Lange suchen musste ich dabei natürlich nicht und entschied mich für die “Königstour Deutschland” mit 1.700 Kilometern. 

Eine Sache, die mir sehr gut bei diesem Anbieter gefällt, ist die frei gestaltete Zeitraumangabe für die entsprechenden Kilometern. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wie schnell oder langsam er/sie auf seiner Tour unterwegs ist. Damit bei mir die Motivation nicht einschläft, gab ich mir den Zeitraum von 365 Tagen. Mit anderen Worten: Gestartet wurde am 1. Januar, und bis spätestens 31. Dezember möchte ich die kompletten 1.700 Kilometer erwandert haben. 

Klingt spannend? Ist es auf jeden Fall auch! Und eines kann ich jetzt schon sagen: Es motiviert sogar im kalten und nassen Winter vor die Tür zu gehen, um eine kleine Runde zu laufen. Doch mehr dazu erfährst du demnächst in meinem virtuellen Wandertagebuch von der “Königstour Deutschland”. 

Neujahrswanderung auf dem Uffenheimer Rundwanderweg U1

So startete ich auch gleich im neuen Jahr mit einer Wanderung. Die Umgebung von Uffenheim war für mich am Anfang des Monats noch Neuland gewesen, so dass ich mich für den “Uffenheimer Rundwanderweg U1” entschieden habe. 

Doch viel zu entdecken und zu sehen gab es hier leider nicht. Auf seiner kurzen Länge von ca. 3 Kilometer ging es entweder an kahlen Feldern und Wiesen vorbei, sowie ein ganzes Stück im Wald entlang, jedoch als Nachbarweg entlang der Bahnschienen. 

Trotzdem muss ich sagen, dass mir die frische Luft im neuen Jahr richtig gut tat. Die kalte Luft in der Lunge zu spüren, das Rascheln der Blätter unter meinen Schuhen zu hören – ich hatte das Gefühl, auf dieser Wanderung sehr viel Energie für dieses Jahr gesammelt zu haben.

🔶 Hier kommst du zu meiner Wanderung auf Komoot

Erkundungstouren rund um Uffenheim (inkl. Geocaching)

Doch bei dieser einen Wanderung ist es im Monat Januar nicht geblieben. Immer wieder, wenn ich etwas Zeit zwischen den Therapie-Kursen hatte, zog ich mir meine Wanderschuhe an und ging auf mehreren Entdeckungstouren. So wanderte ich noch 2 weitere Rundwanderwege in Uffenheim ab, suchte auch den einen und anderen Geocache, und lief unseren bekannten Klinikrundweg “das berühmte P”. Ich ließ mich einfach nur treiben, ohne mir genaue Gedanken zu machen, wo ich hingehen könnte.

🔶 Hier kommst du zu der Wanderung auf dem Uffenheimer Rundwanderweg U5
🔶 Hier kommst du zu meiner Wanderung auf dem berühmten P-Weg
🔶 Hier kommst du zu meiner Entdeckungsrunde rund um Uffenheim

Kleiner Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber

Natürlich waren auch ein paar Abenteuer für das Wochenende geplant gewesen, sowie mein kleiner Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber. Zusammen mit 2 Mitpatienten schauten wir uns an diesem Tag das “mittelalterliche Kriminalmuseum” an, wärmten uns in einem Kaffee mit heißer Schokolade auf, und liefen sogar noch ein Stück auf der Stadtbefestigung entlang. 

Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte, und wir wegen der Kälte nicht so viel unternehmen konnten, waren die Momente dort für mich doch etwas ganz Besonderes gewesen – und so freue ich mich, dass ich weitere Marmeladenglas-Momente sammeln konnte. Außerdem liegt Rothenburg ob der Tauber nicht all so weit von mir entfernt, so dass ich auch zu einer anderen Jahreszeit hier gerne wieder vorbeischauen werde. 

Kleine Geocaching-Tour durch die Gemeinde Aub

Ein weiteres Marmeladenglas-Moment war meine kleine Erkundungstour der kleinen, unterfränkischen Gemeinde Aub gewesen. Dank eines tollen Geocache führte er mich durch diese kleine Stadt. Ich kann nicht genau sagen wieso, aber ich habe mich ein Stückchen in diese Ortschaft verliebt und werde sie mir im Sommer nochmal etwas genauer anschauen. Vielleicht lag es aber auch an der leckeren, fränkischen Schokobanane, die ich dort zum ersten Mal probieren durfte. 

🔶 Hier kommst du zum Multicache Stadtrundgang in Aub

Entdeckung eines Steinbruches, sowie ein Spaziergang entlang des Obernzenner Sees

Kurz vorm Monatsende habe ich mich wieder treiben lassen, aber nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto. Ursprünglich war mein Plan gewesen nach Ansbach zu fahren, doch irgendwie bog ich an einer Kreuzung auf eine andere Straße ab. Nicht, dass ich mich verfahren hatte, aber irgendwie sagte in mir etwas, dass ich genau diesen Weg nehmen sollte.  

Und mein Bauchgefühl war in diesem Fall auch richtig gewesen: So entdeckte ich die Fingalshöhle bei Obernzenn, welches aber heutzutage keine Höhle mehr ist, sondern ein alter Steinbruch. 

Überwältigt von diesem Anblick fuhr ich nun direkt in die Gemeinde Obernzenn. Aber nicht für eine Erkundungstour der Ortschaft, sondern zum Obernzenner See. Ich wollte in Ruhe und in Gelassenheit einen gemütlichen Spaziergang um ihn herum drehen. Und bei jedem Schritt auf diesem Weg gelang es mir auch. 

Ich hatte das Gefühl, als ob mir eine schwere Last von den Schultern fiel. Mein Lächeln im Gesicht wurde immer breiter, und an diesem Tag kam meine Liebe zur Fotografie auch zurück. Als die Sonne immer mal wieder zwischen den dunklen Wolken hervor schaute, breitete sich ein wohliges Urlaubsfeeling in mir aus. 

🔶 Hier kommst du zur Wanderung um den Obernzenner See

Pläne für den Februar

Wie man sieht, habe ich doch das eine und andere Abenteuer erlebt, auch wenn ich aktuell eher einen Klinikalltag habe. Doch genau das ist es ja, was ich gerne vermitteln möchte: Man nicht viel braucht, um selbst ein kleines Abenteuer außerhalb des Alltags zu erleben

Doch wie geht es nun mit mir im Februar weiter? 
Mein Klinikaufenthalt endet am 16. Februar. Bis dahin versuche ich wie im Januar immer wieder kleine Ausflüge zu machen, um auch selbst innerlich wieder mehr zur Ruhe zu kommen. Wobei ich schon gestehen muss, dass noch einiges auf mich zukommen wird.  

Aktuell ist es für mich wichtiger, dass ich wieder richtig gesund, stabiler und vor allem belastbarer werde. Und diese Zeit werde ich mir auch nehmen – egal, wie lange es noch dauert.

Aus diesem Grund möchte ich auch nichts planen, was ich wann erleben werde, unterwegs sein könnte, und so weiter. Ich merkte ja bereits im Januar, dass es mir auch gut tut, wenn ich mich nur treiben lassen, sowie auf mein Bauchgefühl höre. Somit bin ich selbst sehr gespannt, wie der Februar für mich wird. 

Doch wie es mir nun dabei so erging, also vom Treiben lassen und des spontanen, ungeplanten Abenteuers… Dieses erzähle ich dir gerne in meinem nächsten Monatsrückblick..

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